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Gustloff Wehrsportgewehr – Kaliber .22 lfb (Einzellader)
Historisches Kleinkaliber-Trainingsgewehr aus der Vorkriegszeit
Bei diesem Gewehr handelt es sich um ein originales Gustloff Wehrsportgewehr im Kaliber .22 lfb, ausgeführt als Einzellader. Diese Waffen wurden in den 1930er-Jahren als kostengünstige und präzise Trainingsgewehre für die HJ entwickelt und dienten der vormilitärischen Schießausbildung.
Gefertigt wurde das Wehrsportgewehr von den Wilhelm-Gustloff-Werke, einem bedeutenden deutschen Waffenhersteller der Vorkriegszeit mit Sitz in Suhl.
Historischer Hintergrund
Die Wehrsportgewehre entstanden im Zuge der zunehmenden Bedeutung des Schießsports als vormilitärische Ausbildung. Ziel war es, jungen Schützen und Organisationen ein robustes, einfaches und präzises Kleinkalibergewehr zur Verfügung zu stellen, das in Handhabung und Visierung den damaligen Ordonnanzwaffen ähnelte.
Das Kaliber .22 lfb (Randfeuer) erlaubte intensives Training bei geringen Kosten und minimalem Rückstoß. Die Einzellader-Ausführung förderte bewusst Disziplin, sauberes Zielen und kontrolliertes Schießen.
Heute gelten diese Gewehre als wichtige zeitgeschichtliche Dokumente der deutschen Waffen- und Sportgeschichte.
Technische Daten
Besonderheiten
Sammlerische Einordnung
Gustloff-Wehrsportgewehre sind heute deutlich seltener als spätere Nachkriegs-KK-Gewehre. Besonders die Einzellader-Varianten sind bei Sammlern gefragt, da sie den ursprünglichen Ausbildungszweck unverfälscht widerspiegeln.
Zusammenfassung
Ein originales Gustloff Wehrsportgewehr im Kaliber .22 lfb, ausgeführt als Einzellader, mit hoher historischer Aussagekraft. Eine authentische Trainingswaffe aus der Vorkriegszeit, die sowohl Sammler historischer Militär- und Sportwaffen als auch Liebhaber klassischer Kleinkalibergewehre anspricht.